Primizfestrede von BGM Schroll

Alois Schroll Ybbs 6
Sehr geehrter Primiziant, verehrter Herr Pfarrer, werte Vertreter des Pfarrgemeinderates, geschätzte Festgäste, sehr geehrte Pfarrgemeinde!
Die erste Heilige Messe, der ein neugeweihter Priester vorsteht, ist ein ganz besonderer Anlass.

 

 

Die Primiz ist mit einem gewissen „Zauber des Anfangs“ ein Höhepunkt im Leben des jungen Priesters und auch im Leben der Pfarrgemeinde.
Der Primizsegen wird heute in 2-facher Form, nämlich im allgemeinen und im persönlichen Segen gespendet. Dieser „Erstlingssegen des Priesters“ steht in hohen Ehren und wir alle, geschätzte Damen und Herren, dürfen diesem heute beiwohnen!
»Für einen Primizsegen muss man sich die Schuhsohlen durchlaufen...«, so sagte man früher, um das Besondere einer Primiz herauszuheben.
Der Primizsegen, den heute der Ybbser Christoph Weiss erteilen wird, ist das erste Geschenk, das der Neupriester der versammelten Gemeinde macht.
Dieser Segen soll bekräftigen, dass Gott nicht nur »die Menschen« im Allgemeinen, sondern ganz speziell jeden einzelnen und jede einzelne unter uns liebt und mit Seinem Göttlichen Segen beschenken will.
Ein Bürgermeister darf sich daher glücklich schätzen, wenn in seine Amtszeit eine Primiz fällt.
Dies war meinen Vorgängern Jahrzehnte, genau mehr als 40 Jahre hindurch, verwehrt. Umso mehr freut es uns, heute wieder einmal bei so einem besonderen Anlass dabei sein zu dürfen!
Der Ybbser Christoph Weiss hat als junger Mann JA gesagt zu seiner Berufung und sich für das Priestertum entschieden. Er hat sich damit einem Dienst am Menschen und für die Glaubenden verschrieben. Diese Entscheidung erfordert heute mehr denn je sehr viel Mut und Ausdauer.
Besonders gefallen hat mir, dass Christoph für seine Einladung zur Primiz das Bild „Der wunderbare Fischfang“ gewählt hat.
Dazu habe ich Folgendes gefunden:
In einer brasilianischen Gemeinde von Fischern stellte jemand die Frage:
"Warum suchte Jesus gerade einen Fischer wie Petrus aus, um ihm die Leitung der Kirche anzuvertrauen?"
Die schöne Antwort darauf lautet:
"Wer sich zu Land bewegt, baut eine Straße und befestigt sie. Dann wird er immer wieder diesen Weg benutzen.
Ein Fischer aber sucht die Fische dort, wo sie sind. Deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Weg. Ihm kommt es darauf an, die Fische ausfindig zu machen. Es kann ja sein, dass der Weg von gestern nicht zu den Fischen von heute führt."
In diesem Sinne darf ich als Bürgermeister der Stadt Ybbs die herzlichen Grüße und besten Glückwünsche des gesamten Gemeinderates mit folgendem Spruch überbringen:
An einem solchen Tag im Leben
sei Ausdruck diesem Wunsch gegeben,
dass Gottes Segen, Gottes Güte
Dich, lieber Christoph, stets begleite und behüte!
Lieber Christoph, herzlich willkommen in deiner wunderschönen und malerischen Donau-Heimatgemeinde Ybbs an der Donau.
Ybbs, anlässlich der Primizfeier von Christoph Weiss am 6. Juli 2014

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