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Mesner:

Als hauptverantwortliche Mesnerin arbeite ich, Martha Schadenhofer, jetzt seit Oktober 2003 in unserer Pfarre.

Ich bin zuständig für alle Sonn- und Feiertagsmessen und für die Vorabendmessen, für die Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse und für alle Feste in unserer Pfarre, wie z.B. Erstkommunion, Firmung, Fronleichnam usw.
Ich kümmere mich um die Kirchenwäsche und organisiere die Reinigung der Kirche, außerdem bin ich dafür verantwortlich, dass immer genügend Kerzen, Hostien und Messwein vorhanden sind.
Die Anschlagtafeln im Glockenhaus und beim Kircheneingang gehören ebenso zu meinem Aufgabenbereich, wie die Tauftafel, die Sterbebildertafel und das Schreiben des Totengedenkbuches.
Helfer im Mesnerdienst sind Frau Elfriede Schagerl, Frau Rosa Stockinger und Frau Margit Buschenreithner, die die Wochentagsmessen betreuen.

 

Vorbeter:

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Betstunden
in einer zeit-
gemäßen Form
Seit 2004 versuchen wir, die Betstunden in einer zeitgemäßen Form zu gestalten.


Nicht mehr das schnelle herunterbeten des Rosenkranzes und das einschließen möglichst vieler bereits Verstorbener steht im Mittelpunkt einer Betstunde, sondern der/die Verstorbene selbst. Deshalb steht in unserer Mitte auch immer ein Bild des/der Verstorbenen und eine Kerze, auf der Name und Sterbedatum verzeichnet sind.

Diese Gedenkkerzen, die Christine Bicker gestaltet, brennen sowohl bei der Betstunde als auch beim Requiem und werden dann den Hinterbliebenen als Zeichen unserer Anteilnahme mitgegeben.
Aber auch verschiedene Symbole werden in das Gebet mit einbezogen (z. B. Blumen, Kerzen, ein Werkzeug oder ein Instrument, das der Verstorbene spielte usw.). Das, was den Verstorbenen ausgemacht hat, seine Beziehungen zu den Menschen, seine Arbeit, seine Hobbys, seine Vorlieben oder auch seine besonderen Eigenarten rufen wir uns mit besinnlichen Texten, aber auch im stillen Gedenken, untermalt von Musik (eventuell auch ein Lieblingsstück des Verstorbenen) in Erinnerung.
Das gemeinsame, bewusst langsame und ruhige Beten von drei Gesetzchen des Rosenkranzes soll in uns Ruhe aufkommen lassen, uns aber auch die Würde des Gebetes bewusst machen.

 

Chronik und Archiv:

Chronik und Archiv klingt für viele Menschen einfach nur verstaubt.
Es gibt aber auch solche, denen das Herz höher schlägt, wenn sie nur an alte Bücher oder sonstige Dinge, die schon etwas vergilbt, zerschlagen oder vom Wurmfraß befallen sind, denken.

Eine Chronik muss immer erst einmal geschrieben werden, also ist das „jetzt“ besonders wichtig. Was sich in unserer Pfarre so tut, das schreibe ich in einem dicken Buch alles auf. Vieles davon scheint jetzt noch gar nicht wirklich wichtig zu sein, ist es doch das alltägliche Leben unserer Pfarre. Aber dennoch werden in späteren Zeiten einmal Menschen daran interessiert sein, was sich in unserer Zeitepoche so alles getan hat.
Wir haben leider nur zwei dieser Bücher in unserer Pfarre. Das neuere begann im Jahre 1988 und wird noch fortlaufend geschrieben. Die ältere Chronik beginnt im Jahre 1865. Davor wurde über 100 Jahre lang keine Chronik verfasst. Die älteren Schriften, die einmal vorhanden waren, sind großteils beim Stadtbrand von 1716 verbrannt, aber auch durch Plünderungen und in der Zeit der Reformation ging vieles unserer Pfarrgeschichte verloren.

In unserem Archiv gibt es leider nicht mehr allzu viele wirklich alte Schriften oder Bücher. Das meiste, das noch vorhanden war, gab Pfarrer Hubert Ricken im Jahre 1967 ins Diözesanarchiv, aber auch in anderen Archiven finden sich noch Schriften aus unserer Pfarre.
Alles, was wir noch im Hause haben, versuche ich seit einigen Jahren zu ordnen. Alle älteren Schriften, die natürlich in Kurrent geschrieben sind, tippe ich in den Computer und lege dann dafür eigene Mappen an, damit auch die, die die alten Schriften nicht mehr entziffern können, und das werden ja immer mehr, besonders auch in späteren Zeiten noch Zugang zu diesem Wissen haben.

 

Kirchenführer:

Da ich, Martha Schadenhofer, mich schon immer für unsere Kirche interessiert habe und als Mesnerin auch die Gelegenheit habe, hier alles in Ruhe und ganz aus der Nähe zu betrachten, habe ich vor einigen Jahren begonnen, die Schönheiten unserer Kirche auch anderen näher zu bringen.

Nach meiner Ausbildung zur Kirchenführerin arbeite ich nun in verschiedenen Bereichen der Kirchenführung.
Unsere Kirche hat so vieles zu bieten! Wir können sie aus rein historischem Interesse erkunden, wir können sie aber auch meditativ betrachten und so vieles von ihr erfahren.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten in unserer Kirche. Wer will, kann mit mir einmal eine ganz spezielle Kirchenführung machen. Hier einige Themen:
  • „Kirchenmausführung für Kinder, für Jugendliche, aber auch für alle anderen, die gerne dahinter schauen“
  • „Meditative Kirchenführung“
  • „Ybbser erkunden ihre Kirche“
  • „Die Altäre unserer Kirche“
  • „Die Heiligen in unserer Kirche“
  • „Grabplatten in und um unsere Kirche“
  • „Kirchenführung bei Nacht“
  • „Kirchenführung für Radfahrer, für Pilger, für Eilige und für solche, die viel Zeit mitbringen, ... – usw.

Falls sie selbst noch Ideen und Wünsche haben, so werde ich gerne versuchen auf sie einzugehen.

Bilder unseres Pfarrlebens

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