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Neue Kanzel
Die renovierte Kanzel
Reliev an der Kanzel
Reliev an der Rückseite der Kanzel

Predigt über die Kanzel der Pfarrkirche Ybbs, am weißen Sonntag (07-04-2002)

Liebe Schwestern und Brüder!


Sie werden sich vielleicht wundern, dass ich heute auf die Kanzel gestiegen bin. Was soll das. Will er wieder zurück in die alten Zeiten. So werden sich vielleicht die einen fragen. Endlich wieder einmal. Wozu ist denn die Kanzel sonst da und wozu wurde sie renoviert, wenn ohnedies keiner hinaufgeht um von dort zu predigen. Ja, wozu ist die Kanzel noch da? Einfach nur zum Anschauen? Anschauen. Genau dazu möchte ich sie einladen. Ich möchte sie einladen mit mir die Kanzel anzuschauen und zu überlegen, was uns die Kanzel selbst sagen kann.
Eine Kanzel ist gebaut, damit von ihr gepredigt wird. Der Inhalt der Predigt wird durch die Figuren hier unten vorgegeben. Hier sind die 4 Evangelisten dargestellt. Über das Evangelium von Jesus, der von den Toten auferstanden ist, soll gepredigt werden.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Friede sei mit Euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich Euch." Der Prediger steht im Auftrag Jesu, sein Wort weiterzusagen und seine frohe Botschaft zu verkünden. Aber, dieser Sendungsauftrag gilt nicht nur dem, der hier auf der Kanzel steht. Dieser Sendungsauftrag gilt allen Christen. Wir alle sind gesandt die Botschaft von Jesus den Auferstandenen weiter zutragen. Das Programm unserer Kanzel uns einiges über das wie dieser Verkündigung zu sagen.
Wenn man als Prediger hier auf der Kanzel steht, dann steht man ganz schön hoch über den Zuhörern. Es ist eine Ort der einen in Versuchung führen kann von oben herab zu sprechen. So, als ob man selbst über allen Dingen stehen würde. So, als ob das nur die da unten etwas angeht. Dieses Gefühl der Überlegenheit ist aber nicht nur eine Gefahr für den Prediger hier heroben, sondern auch für jeden Christen. Als Christen meinen wir allzu leicht, dass wir über den anderen stehen. Das wir besser sind. Das wir höher gestellt sind.
Das Programm der Kanzel weist die Haltung der Überheblichkeit in die Schranken. Ganz oben steht Christus. Er ist dargestellt als Sämann, der den Samen aussät. Er steht ganz oben. Er ist der eigentliche Verkündiger. Unter ihm sind 4 Könige dargestellt. Sie stehen für die 4 damals bekannten Erdteile. Sie stehen für die ganze Welt. Christus sät sein Evangelium in die ganze Welt hinaus. Jeder der verkündet steht in seinem Dienst.
Im Kanzeldeckel innen ist mit der Taube das Symbol für den heiligen Geist angebracht. Der Prediger soll vom Geist Gottes geleitet werden. Wenn Jesus uns sendet so gibt er uns seinen Geist mit. Er hauchte sie an und sprach: „Empfangt den heiligen Geist" sagt er seinen Jüngern gleich nach der Sendung. Sein Geist steht uns bei, dass wir sein Evangelium weiter tragen können.
Aber es sät nicht nur Christus auf dieser Kanzel. Hier im Relief an Rückseite der Kanzel ist dargestellt, wie auch der böse Feind sät. Es ist die Erzählung aus Mt 13,24-30, 36-43. Dort erzählt Jesus seinen Jüngern das Gleichnis von einem Sämann der Weizen aussät. Aber in der Nacht kommt der böse Feind, der Weizen dazwischensät. Die eifrigen Knechte wollen das Unkraut ausreißen, aber der Gutherr sagt ihnen: Lasst beides zusammen wachsen, sonst reißt ihr mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
In der Auslegung die Jesus zu diesem Gleichnis gibt ist mir etwas aufgefallen. Mit dem Samen der ausgesät wird sind nicht die Worte gemeint die wir sprechen. Der gute oder schlechte Samen, dass sind die Menschen. Wir Menschen sind Unkraut oder Weizen. Nicht nur durch unsere Worte, sondern durch uns, so wie wir sind und leben soll das Wort Gottes verkündet werden.
Was bin ich für die Welt? Bin ich Weizen oder Unkraut? Es geht glaube ich hier nicht um eine schwarz - weiß Malerei. Da sind nicht hier die guten und hier die Bösen. Es gibt auch heute die eifrigen Knechte, die schon im Wachsen Weizen und Unkraut fein säuberlich trennen wollen. Jesus sagt uns: Ihr könnt es noch nicht erkennen. So lange es im Wachsen ist, wäre es viel zu gefährlich, dass ihr den Weizen mit dem Unkraut wegwerft. Lasst beides zusammen wachsen – auch in der Kirche.
Ist nicht auch in uns selbst beides. Weizen und Unkraut. Jeder von uns bemüht sich – so denke ich – Weizen zu sein. Aber ist nicht auch schon so manches Unkraut auf meinem Mist gewachsen?
Jesus sendet uns sein Evangelium zu verkünden. Seine Botschaft weiterzusagen. Er nimmt es in Kauf, dass auch in uns Weizen und Unkraut vermischt ist. Wir müssen nicht warten bis wir perfekt sind, bis wir überhaupt verkünden können. Mit seiner Hilfe kann der Weizen in uns zunehmen. Mit seiner Hilfe können wir mithelfen, die frohe Botschaft hinauszusäen in die Welt von heute. Amen.

Copyright:  Kapl. lic. Rupert Grill, Pfarre Ybbs
23. Februar 2023
Burgus
Bildquelle:
Claudius Caravias
Entnommen aus:
Ybbs an der Donau, Biographie einer Stadt Herausgeber: Stadtgemeinde Ybbs
ISBN 3-9500109

Die Abbildung zeigt eine Rekonstruktion eines spätrömischen Burgus, wie er in Ybbs existiert haben kann. Von der Errichtung einer solchen Anlage berichtet jedenfalls der im 16. Jahrhundert in Ybbs gefundene römische Dreikaiserstein.

 

23. Februar 2023
Dreikaiserstein
Dreikaiserstein
 

Detail des 1971 in der Kirche ausgegrabenen Römersteines

 

23. Februar 2023
Hl. Laurentius
HL. Laurentius
 

Statue des heiligen Laurentius mit dem Rost
an der Außenmauer der Pfarrkirche

 

23. Februar 2023

Die Barbarakapelle

Barbarakapelle

Die Barbarakapelle
Barbarakapelle

Die Michaelskapelle, im Volksmund auch Barbarakapelle genannt.

Geschichtliches:

Aus St. Michael wurde die Barbarakapelle

Merians StichAuf Merians Stich ist neben der Ybbser Stadtpfarrkirche ein Gebäude mit Apsis und Kreuz gut zu erkennen – genannt St. Michael. In Schriften wird berichtet, dass 1612 ein Sturm den Turm dieser Michaelskapelle in die Donau stürzte und dass dieser erst 1701 aus Zillenmautgeldern wieder aufgebaut werden konnte. Aber schon beim Stadtbrand 1716 wurde St. Michael, wie auch die Stadtpfarrkirche, durch eine „Feyersbrunst“ wieder schwer beschädigt. Die Flammen setzten nicht nur dem Gebäude zu, sondern vernichteten auch wertvolle Urkunden. Der damalige Pfarrer von Ybbs berichtete, dass auch gar keine „documenta“ mehr vorhanden seien, woraus man den Ursprung oder den Stifter der Michaelskapelle herleiten könnte.
Die Michaelskapelle konnte zwar wieder aufgebaut werden, hatte aber dennoch im kirchlichen Alltag an Bedeutung verloren. So nahm 1775 Matthias Huber, ein Fischer aus der Vorstadt Angern, das mangelnde Interesse zum Anlass, eine Summe von 150 Pfund zu stiften. Dafür musste aber jährlich am 4. Dezember – am Festtag der Heiligen Barbara – ein Lobamt und eine heilige Messe gelesen werden. Und so wurde es lange Zeit gehalten. Dieser Brauch ließ allerdings den Namen Michaelskapelle für die Ybbser mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Zuletzt kannte man das Bauwerk neben der Stadtpfarrkirche nur noch als Barbarakapelle. Die Kapelle hatte in ihrer bewegten Geschichte viele Funktionen. Ob als Karner für den ehemals rund um die Stadtpfarrkirche angelegten “Pfarrkürchen Freuthoff“ oder schließlich bis 1954 als Schulgebäude.
Heute ist die Barbarakapelle ein Wohnhaus auf alten Grundfesten mit einer herrlichen Aussicht auf die Donau. Obwohl sich das Gebäude dem Betrachter keineswegs mehr als sakrales Bauwerk darstellt, ist der Name Barbarakapelle allen Veränderungen zum Trotz erhalten geblieben.

Quelle: Ybbser Nachrichten Ausgabe 7/2014

 

23. Februar 2023
  1. Außenrenovierung
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  3. Kirche innen - nachher
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